Bürgermeister Reichert kandidiert für die Freien Wähler im Kreistag

Am 28.02.2014 fand die Nominierungsversammlung zur Kreistagswahl der Freien Wähler für den Wahlkreis 16 (Eberbach, Schönbrunn, Schönau, Altneudorf, Heiligkreuzsteinach und Wilhelmsfeld) im Hotel Krone-Post statt.

Der Eberbacher Bürgermeister Peter Reichert wurde hierbei einstimmig von den 35 anwesenden Wahlberechtigten auf den ersten Listenplatz gewählt. Ferner nominierten die Freien Wähler die nachfolgenden Kandidaten in absteigender Reihenfolge für ihre Kandidatenliste zur Kreistagswahl:

  •    Hans Zellner, Wilhelmsfeld
  •    Jürgen Dinkeldein, Schönbrunn
  •    Peter Wessely, Eberbach
  •    Ernst-Michael Heß, Heiligkreuzsteinach
  •    Ralf Lutzki, Eberbach
  •    Dr. Bernd Maar, Schönau

Im Kreistag werden wichtige Rahmenbedingungen auch für Eberbach gesetzt. Daher sehen es die FW als notwendig an, dass Bürgermeister Peter Reichert auch in Zukunft sein Mandat im Kreistag behält. Dort kann er sich auch weiterhin für die Belange unserer Stadt einsetzen

Fortsetzung der Vortragsreihe „Eberbach 2020 – Fit für die Zukunft“

Die Freien Wähler möchten auf diesem Weg auf den nächsten Vortrag der Ende 2013 gestarteten Vortragsreihe „Eberbach 2020 – Fit für die Zukunft“ hinweisen. Dieser beleuchtet das Thema

Lust auf Kommunalpolitik– oder: „Warum sich ein Engagement für die Stadt Eberbach und seine Ortsteile wirklich lohnt“!

und findet am

Mittwoch, den 29.01.2014, um 19.30 Uhr im Hotel Krone Post statt.

Hintergrund dieses Vortrags ist, dass die Zukunft der Stadt ganz wesentlich von der aktiven Beteiligung der Bevölkerung, insbesondere auch an den politischen Entscheidungen, abhängt. Um hier ein breites Meinungsspektrum und eine gute Repräsentation der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es notwendig, dass sich möglichst viele Bürger engagiert in die Kommunalpolitik einbringen.

Lebensqualität erlebt man zuerst und hautnah an seinem Wohnort. Ausreichende Betreuungsplätze für unsere Kleinsten, ein gutes Angebot an schulischer Bildung, eine attraktive Infrastruktur samt Kultur– und Freizeitangebote … sind alles Themen, die im Gemeinderat und den Ortschaftsräten eine besondere Rolle spielen. Die Erfahrung zeigt, dass zwar viel Wehklagen herrscht, tatsächlich aber nur ein geringer Teil der Bevölkerung die Chance zur Teilnahme nutzt. Der Vortrag will hier motivieren und aufzeigen, warum sich ein Engagement für „unsere“ Gemeinde lohnt und welche Ansatzpunkte für ein kommunalpolitisches Engagement bestehen.

 

Die Freien Wähler freuen sich, dass Herr Diplom-Verwaltungswirt Friedhelm Werner vom Bildungswerk für Kommunalpolitik noch einmal als Referent zu diesem Thema gewonnen werden konnte. Friedhelm Werner war bis 2012 insgesamt 16 Jahre Bürgermeister einer Stadt mit rd. 11.000 Einwohner. Seit 2013 ist er Bildungsleiter des Bildungswerkes für Kommunalpolitik und Lehrbeauftragter an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg.

Herzlich zur Teilnahme eingeladen sind zu diesem und den weiteren Themenabenden nicht nur die Mitglieder der Freien Wähler, sondern ebenso auch alle interessierten Bürger der Stadt Eberbach.

Die Veranstaltungsreihe ist insofern auch als Ergänzung zu den monatlichen Vorbesprechungen zur Gemeinderatssitzung zu verstehen. Bei diesen ist es bei den Freien Wählern bereits seit langem Tradition, allen Bürgern – auch Nichtmitgliedern –  die Möglichkeit zu bieten, durch ihre aktive Teilnahme aktuelle kommunalpolitische Anliegen und Ideen vorzutragen und einzubringen.

Ferner möchten wir an dieser Stelle darauf verweisen, dass die Stadt Eberbach in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Anfang Februar eine Informationsveranstaltung über die Einführung der Doppik in der kommunalen Verwaltung plant. Diese Veranstaltung beruht auf einer Anregung der Freien Wähler, die den Kontakt zum Bildungswerk für Kommunalpolitik hergestellt hat.

Das Bildungswerk für Kommunalpolitik ist ein eingetragener, rechtlich unabhängiger Verein mit Sitz in Stuttgart. Es ist parteipolitisch nicht gebunden und arbeitet eng mit der Landeszentrale für politische Bildung zusammen. Die Mittel für die Arbeit des Bildungswerkes kommen aus dem Landeshaushalt.  Das Bildungswerk versteht sich als Dienstleister für das kommunalpolitische Ehrenamt. Das Angebot umfasst zahlreiche Vorträge und Seminare für die ehrenamtlich Tätigen in den Ortschaftsräten, Gemeinderäten, Kreistagen und in der Regionalversammlung Stuttgart.

„ABBA“ ist out, „WÄÄBAA“ ist in: Freie Wähler starten ihre Vortragsreihe Eberbach 2020 – Fit für die Zukunft

Thema des ersten Vortrags der von den Freien Wählern initiierten Vortragsreihe waren die „Pflichtaufgaben, Weisungsaufgaben und freiwilligen Aufgaben einer Stadt im demografischen Wandel“. Diplom-Verwaltungswirt Friedhelm Werner gewann hier das Interesse der rund 30 Zuhörer gleich zum Einstieg mit der Feststellung: „ABBA ist out, WÄÄBAA ist in.“

„ABBA“, so Werner, stehe für „Alles bleibt beim Alten“. Angesichts des demografischen Wandels sei ein „weiter so wie bisher“ in einer Kommune nicht mehr erfolgversprechend. Vielmehr erfordere die durch „WÄÄBAA“ kennzeichenbare Entwicklung (soll heißen: wir werden immer weniger, älter, ärmer, bunter, anspruchsvoller, agressiver) einen  aktiv gestalteten Wandel bei den von einer Kommune zu erfüllenden Aufgabenstellungen. Werner weiß dabei aus eigener Erfahrung, wovon er spricht. Als ehemaliger Bürgermeister hat er insgesamt 16 Jahre lang die Geschicke der 11.000-Einwohner-Stadt Laichingen gelenkt und ist zudem seit mehr als zehn Jahren Lehrbeauftragter der Verwaltungshochschule Ludwigsburg. Seit freiwilliger Beendigung seiner Amtszeit als Bürgermeister im Jahr 2012 agiert Werner nun als Leiter des Bildungswerks für Kommunalpolitik.

Um das bestehende Gestaltungspotenzial einzugrenzen, ging Werner zunächst auf die Aufgabenarten einer Kommunen ein. Bei sogenannten Weisungsaufgaben, beispielsweise der Ausstellung von Pässen, habe die Gemeinde die gesetzliche Pflicht zur Aufgabenerfüllung. Steigender Gestaltungsspielraum bestehe dagegen zwar nicht im „ob“, wohl aber beim „wie“, wenn es um die Pflichtaufgaben ginge. So beispielsweise sei die Bereitstellung von Schul- und Kindergartenräumlichkeiten zwar vorgegeben. Wie diese auszustatten seien, würde aber in nicht unerheblichem Umfang im Ermessen der Gemeinde liegen. Die freiwilligen Aufgaben schließlich seien der Bereich, indem sich eine Gemeinde profilieren könne, lediglich begrenzt durch die Möglichkeiten der Gemeindefinanzen. Hier, so Werner, ginge es um die „Seele“ einer Gemeinde, die die Lebensqualität und den Freizeitwert einer Stadt bestimmt.

Die Finanzen seien aber, wie wohl auch in Eberbach, vielfach der Engpass. Insofern müsse die Kardinalfrage lauten, welche Leistungen und welche Infrastruktur in Zukunft wirklich nötig (aus Sicht der Politik) und gefragt (aus Sicht der Bürgerschaft) seien. Dies erfordere möglicherweise auch, bei einzelnen Aufgaben Abstriche vorzunehmen, um andere zukunftsweisend aus- und aufzubauen. Einsparungen, um Spielraum für neue Aufgabenerfüllungen zu gewinnen, seien bei einigen kommunalen Pflicht- und freiwilligen Aufgaben denkbar und möglich. Aus der eigenen Erfahrung heraus nannte Werner hier eine Vielzahl von Ansatzpunkten. So habe er in seiner Zeit als Bürgermeister ein Sparprogramm namens VERA umgesetzt, dass erforderlich wurde, weil die Gewerbesteuereinnahmen in Laichingen in einem Jahr von zwölf auf zwei Millionen einbrach. Zu den VERA-Maßnahmen zählte unter anderem die Stilllegung von Straßenkehrmaschinen, die Einschränkung des Streu- und Räumdienstes, das seltenere Mähen von Grünanlagen bis hin zur Nichterfüllung von Sonderwünschen von Kindergärten bei Spielgeräten.

Demgegenüber sei es wichtig, den Standort attraktiv zu halten. Werner nannte hier eine Vielzahl von Ansatzpunkten, wie z.B. freies WLAN in der Innenstadt, die Zahl der Ausleihmedien in Bibliotheken, medizinische Angebote, Mehrgenerationenhäuser, die Attraktivität der Innenstadt, Begrüßungsprogramme für Neubürger. Wichtig sei künftig insbesondere, auch zur Erhaltung der Einnahmen, Familien zu binden und Zuzüge zu fördern. In der Seniorenpolitik sei es bedeutsam selbstbestimmtes Wohnen mit kurzen Wegen zu fördern und Mobilitätsangebote zu schaffen. Gerade die Generation 55plus berge hier ein großes Potenzial und Chancen im Bereich des Ehrenamtes, der Vereine und zur Gewinnung von Mäzenen. Gerade die Einbindung dieser Generation böte große Chancen die Stadt bei freiwilligen Aufgaben zu entlasten und ein attraktives, einzigartiges Miteinander in einer Stadt zu fördern.

Ausdrücklich hervorgehoben wurde von Werner das 10-Punkte-Programm des Eberbacher Bürgermeisters. Ein gemeinsames „Wir-Gefühl“ sei für eine Stadt ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Auch die weiteren Programmpunkte seien vielversprechend und für die Stadtentwicklung bedeutsam.

Insgesamt erlebten die Zuhörer einen informativen und dennoch unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. Michael Reinig, der Vorsitzende der Freien Wähler zeigte sich erfreut darüber, wie gut es dem Referenten gelungen ist, seine Begeisterung für kommunalpolitische Arbeit auf die Zuhörerschaft zu übertragen. Nun ginge es darum, die erlangten Impulse in die eigene kommunalpolitische Arbeit einfließen zu lassen. Er kündigte sogleich weitere Vortragsabende zum Thema „Eberbach 2020 – Fit für die Zukunft“ an, die in loser  Folge in den nächsten Monaten geplant sind.

Lesen Sie hier auch gerne die Berichterstattung der RNZ zum Vortrag: https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-Eberbach-Vortragsreihe-in-Eberbach-Kommunalpolitik-kann-richtig-Spass-machen-_arid,24211.html

Veranstaltungsreihe der Freien Wähler: „Eberbach 2020 – Fit für die Zukunft“

Die Freien Wähler Eberbach (FWE) haben bereits bei der vergangenen Bürgermeisterwahl eine tragende Rolle bei der Herbeiführung eines von großen Teilen der Bevölkerung gewünschten personellen Wechsels im Bürgermeisteramt eingenommen. Ziel war es dabei, neue Impulse für die Fortentwicklung und Zukunftssicherung der Stadt Eberbach zu geben.

Letzteres ist auch das leitende Ziel einer längerfristig angelegten Veranstaltungsreihe, die derzeit von den Freien Wählern Eberbach (FWE) „ins Leben gerufen“ werden soll. Die Reihe steht unter dem Motto „„Eberbach 2020 – Fit für die Zukunft“. Sie verfolgt das Ziel, jeweils ein für Eberbach zukunftsrelevantes kommunalpolitisches Themenfeld aufzugreifen und in den Brennpunkt zu stellen.

Auf diese Weise soll den Teilnehmern ein Forum geboten werden, zukunftsrelevante Themen fokussiert und offen zu diskutieren, Schlussfolgerungen zu ziehen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese sollen dann idealerweise im Rahmen der kommunalpolitischen Arbeit aufgegriffen und umgesetzt werden.

Als Partner für die Veranstaltungsreihe konnten die FWE das in Stuttgart ansässige Bildungswerk für Kommunalpolitik gewinnen. Dieses hat zugesagt, sich – abhängig von der jeweiligen Themenstellung – nach Möglichkeit durch die Bereitstellung kompetenter und erfahrener Referenten unterstützend einzubringen.

Die Auftaktveranstaltung der Themenreihe findet am Mittwoch, den 23. Oktober 2013, um 20.00 Uhr im Hotel Karpfen statt. Sie trägt den Titel „Pflichtaufgaben, Weisungsaufgaben und freiwillige Aufgaben einer Kommune vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“. Ausgangspunkt für die spätere Diskussion bildet ein Referat von Dipl. Verwaltungswirt (FH) Friedhelm Werner, Stuttgart. Friedhelm Werner war bis 2012 insgesamt 16 Jahre Bürgermeister einer Stadt mit rd. 11.000 Einwohner. Seit 2013 ist er Bildungsleiter des Bildungswerkes für Kommunalpolitik und Lehrbeauftragter an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg. Er wird in seinem Vortrag auf die Herausforderungen und Veränderungen der kommunalen Aufgaben vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eingehen.

Herzlich zur Teilnahme eingeladen sind zu den Themenabenden nicht nur die Mitglieder der Freien Wähler, sondern ebenso auch alle interessierten Bürger der Stadt Eberbach. Die Veranstaltungsreihe ist insofern auch als Ergänzung zu den monatlichen Vorbesprechungen zur Gemeinderatssitzung zu verstehen. Bei diesen ist es bei den Freien Wählern bereits seit langem Tradition, allen Bürgern – auch Nichtmitgliedern –  die Möglichkeit zu bieten, durch ihre aktive Teilnahme aktuelle kommunalpolitische Anliegen und Ideen vorzutragen und einzubringen.

Weitere Veranstaltungen sollen künftig in loser Folge an die Auftaktveranstaltung anschließen. Angestrebt wird, über die nächsten Jahre hinweg etwa alle zwei bis drei Monate die Reihe mit einer neuen Themenstellung fortzusetzen, um kontinuierlich Impulse für eine förderliche Stadtentwicklung setzen zu können.

Als mögliche Themenstellungen zur Fortsetzung der Reihe sind derzeit z.B. die Möglichkeit der Einrichtung eines Jugendgemeinderates, Möglichkeiten einer Verbesserung des Marketings der Stadtwerke Eberbach, die demografische Entwicklung und deren Folgen für Eberbach, Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit, Herausforderungen in der Kinderbetreuung, die regionale Schulentwicklungsplanung sowie die Übertragbarkeit von Konzepten zur Bildung von Senioren-Genossenschaften auf die Stadt Eberbach angedacht. Weitere Anregungen und Themenwünsche nimmt die Vorstandschaft der Freien Wähler Eberbach gerne entgegen.